Machen mehrere Webseiten für eine Firma Sinn?

Machen mehrere Webseiten für eine Firma Sinn?

Ob mehrere Webseiten Sinn machen werde ich des öfteren gefragt und meine Antwort lautet schlicht und ergreifend: 

„Nein, mehrere Webseiten machen keinen Sinn!“

 

Eigentlich wollte ich diesen Blogbeitrag schon länger posten, jetzt mach ich es endlich. Anscheinend glauben viele Kunden immer noch, dass es Sinn macht unterschiedliche Webseiten am Leben zu halten! Wenn man aber versteht wir die Jungs von Google eine Webseite beurteilen, dann weiß man, dass das keinen Sinn macht. Meine Erklärung dazu ist die Folgende:

 

Die Sache mit dem doppelten Inhalt auf der Webseite

Man spricht von Duplicate Content, also doppeltem Inhalt, wenn auf unterschiedlichen Seiten im Netz das Gleiche zu finden ist. Genau das wird vermutlich passieren wenn mehrere Webseiten für Ihr Unternehmen oder Ihre Dienstleistung „werben“. Dabei spielt es keine Rolle ob es unterschiedliche oder die gleiche Webseite ist. 

Der Hintergedanke ist vermutlich der, dass man dem Leser nicht die Zeit stehlen möchte und auch nicht sollte. Das macht man aber, wenn der gleichen Text mehrfach gelesen werden muss. 

 

Zwei Webseiten kosten doppelt soviel Zeit und Geld

Selbst wenn Sie die Webseite selbst pflegen, müssen Sie doppelt so viele Arbeitsschritte durchführen. Außerdem muss  sichergestellt sein, dass alle Updates synchron durchgeführt werden.  

Dann fallen eventuell auch noch doppelte Kosten für die Domain und den Webspace beim Provider an. 

 

Sollte ich die alte Webseite löschen?

Wenn die alte Webseite sowieso kaum Besucher hatten, dann kann man die alte Domain einfach auf die neue Domain umleiten. Anders verhält es sich wenn Ihre Seite gut besucht wurde und Google bereits verschiedene Unterseiten gelistet hat. Dann sollten Sie entsprechende Umleitungen veranlassen. Mit anderen Worten die Webadresse zu Ihrer alten Preisliste wird auf die neue Preisliste umgeleitet und so weiter.

 

Vernetzung mit den sozialen Medien

Spätestens wenn Sie auf Facebook, Google Maps oder Instagram eine Unternehmensseite eröffnen, müssen Sie sich sowieso für eine Webseite entscheiden, denn in der Regel können Sie nur eine Webseite eintragen! Für welche wollen Sie sich dann entscheiden? Jetzt könnte man sagen, dass man die Seiten nach Themen oder nach der Zielgruppe trennt, aber auch das wird Probleme mit sich bringen, denn Sie wissen ja nicht wer gerade auf Ihrer Seite herum surft. Falls doch, dann haben Sie vermutlich ein Datenschutzproblem.

Google liebt Klarheit und Ihre Webseitenbesucher auch!

Ich rate meinen Kunden immer: „Lieber eine gepflegte Webseite als zwei Baustellen!“ Aus Erfahrung kann ich Ihnen sagen, dass zwei Seiten einfach keinen Sinn machen. Im Gegenteil, Sie verwirren Ihre Besucher und die Jungs von Google auch. Keiner mag das und Sie müssen mehr Arbeitszeit investieren als notwendig. Die eingesparte Zeit ist besser in gutem Content investiert!  

Warum sollte ich einen Blogeintrag erstellen?

Warum sollte ich einen Blogeintrag erstellen?

Fast immer, wenn ich den Kunden eine Webseite inklusive einem Blog vorstelle, werde ich gefragt: „Was sollte ich denn eigentlich in einen Blog schreiben?“

Meine Antwort dazu dauert in der Regel ein bisschen länger, denn das ist gar nicht so einfach zu beantworten. Das hängt um Beispiel davon ab welches Geschäft man betreibt und auch von der Kundenstruktur. Aber im Allgemeinen muss man einen Blog als ein mächtiges Werkzeug betrachten. Der Blog hat nämlich gegenüber der Webseite selbst einen Vorteil, man kommuniziere anders mit den Lesern. Hier ein Beispiel dazu:

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten eine Auszeichnung für ein besonderes Produkt! Natürlich freuen Sie sich und möchten diese Information auch veröffentlichen. Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie veröffentlichen die Urkunde auf Ihrer Webseite und schreibt noch einen Text zur Erklärung dazu wie: „Unser Unternehmen ist sehr stolz dass das Produkt XY ausgezeichnet wurde!“ oder Sie schreiben einen Blogeintrag! Dann haben Sie aber eine andere Situation.

 

Was sind die Unterschiede bei der Veröffentlichung auf der Webseite und in einem Blogeintrag?

 Im Gegensatz zu Ihrer Webseite, kommunizieren Sie in einem Post eher wie mit einem Bekannten. Die Art der Kommunikation ist hier normalerweise lockerer. Daraus resultiert, dass Sie Ihre Erfolge viel besser darstellen können. Man kann Marketing betreiben ohne, dass es nach Prahlerei aussieht. Für die Auszeichnung könnte Ihr Blogeintrag wie folgt aussehen:

„Wir haben uns wahnsinnig darüber gefreut, dass unser Produkt ausgezeichnet wurde! Wir haben so lange daran gearbeitet und vieles so oft optimiert, dass es jetzt perfekt für seine Anwendung XY eingesetzt werden kann. Wir haben unserem Entwicklerteam immer alle Anregungen unsere Kunden weitergeleitet, diese haben das Produkt dadurch noch weiter verbessern können. Wir freuen uns deshalb umso mehr, dass wir ausgezeichnet wurden und wir ein besonders gutes Produkt anbieten können.“

Mit Sicherheit findet dieser Text mehr Leser als nur ein kurzer Eintrag auf der Webseite. Viel wichtiger ist aber die Werbebotschaft die transportiert wird. Der Text enthält folgende Aussagen die, mehr oder weniger, unterschwellig beim Leser aufgenommen werden:

1. Natürlich, das wir ein ausgezeichnetes Produkt anbieten!

2. Das wir ein innovatives Unternehmen sind, denn wir entwickeln unsere Produkte immer weiter!

3. Wir schätzen unsere Kunden, denn wir sorgen dafür, dass deren Änderungswünsche auch realisiert werden.

Außerdem wird der Blogeintrag automatisch in die sozialen Netzwerke, also auf Facebook, Google+ usw., gepostet. Sie vergrößern damit Ihre Reichweite und das ohne zusätzlichen Zeitaufwand oder Kosten!

Wenn Sie jetzt wissen möchten wie Sie am besten einen solchen Blogeintrag selber schreiben können, dann empfehle ich Ihnen den folgenden Beitrag:

Wie schreibe ich eigentlich in einen Blogeintrag?

In 5 Schritten zu Ihrer neuen Webseite

In 5 Schritten zu Ihrer neuen Webseite

Eine neue Webseite zu erstellen ist einfach. Es gibt sehr viele Möglichkeiten, genauso viele Agenturen und Webdesigner. Die meisten Kunden scheuen aber den Aufwand eine Agentur neu zu instruieren. Das liegt auch daran, dass die Kunden meistens gar nicht wissen wie die neue Seite aussehen sollte und welche Inhalte heutzutage relevant sind. Ich habe schon Kunden betreut, die mehrer Monate und etliche Meetings mit Ihrer Agentur zugebracht haben. Das hat sich dann natürlich in den Kosten wieder gespiegelt. Dabei geht es meistens nur um unwichtige Kleinigkeiten. Das ist nicht wirklich Zielführend! Wir haben da einen anderen Ansatz:

Unsere Kunden kümmern sich um Ihr Geschäft und wir um Ihre Webseite

Unsere Kunden kümmern sich um Ihr Geschäft. Das Online-Marketingüberlassen Sie uns. Unser Ansatz ist der, daß wir ersteinmal eine Bestandsaufnahme mit dem Kunden zusammen machen. Dann erstellen wir einen Webauftritt der, unserer Meinung nach, am besten für das Geschäft des Kunden geeignet ist.

Dann präsentieren wir die Webseite unseren Kunden. Wir können viel schneller ein ersten Entwurf vorstellen der oftmals auch einen anderen Ansatz der Vermarktung beinhaltet. Das Ganze führt, nach unserer Erfahrung, viel schneller zum Ziel und die Kunden sparen viel Zeit.

Hier unsere Ablaufplan zu Ihrer neuen Internetpräsenz:

In 5 Schritten zu Ihrer neuen Webseite

Step 1: Erstgespräch

Wir besuchen unsere Kunden vor Ort.

Der Vorteil: wir erhalten ein gutes Gespür für Ihr Geschäft, Ihre Dienstleistung oder Ihr Produkt.

Step 2: Marktbeobachtung

Wir recherchieren im Internet was alles über Ihr Geschäft und ähnliche Geschäfte veröffentlicht wurde.

Aus dem Gesamtbild entsteht ein neues Konzept und eine strategische Neuausrichtung.

Step 3: Webseite erstellen

Wir erstellen Ihre neue Webseite. In der Regel aktualisieren wir auch alle Social-Media Aktivitäten und verknüpfen diese mit der Webseite und dem Blog.

Dabei kontrollieren wir ob die gesetzlichen Anforderungen (Impressum, DSGVO etc.) eingehalten werden.

Step 4: Konzeptpräsentation

Wir präsentieren Ihren Ihre neue Webseite. Die Seite ist eine Kombination aus Webseite und Blog. Die Webseite und der Blog sind mit allen Social-Media-Anbindungen versehen.

Das bedeutet für Sie, dass Sie zukünftig die Möglichkeit haben, einen Post beim veröffentlichen automatisch bei Facebook, Google+ oder Instagram zu veröffentlichen.

Step 5: Veröffentlichung

Sie sagen uns Ihre Änderungswünsche und wir setzten diese um.

Nach Ihrer Freigabe wird die Homepage mit dem Blog veröffentlicht.

Die Social-Media Updates werden durchgeführt und sichergestellt, dass auf allen Veröffentlichungen eine einheitliche Corporate Identity sichergestellt ist.

Hier ein passender Blogeintrag zu diesem Artikel:

Die veralteten Webseiten müssen endlich abgeschaltet werden!
Brauchen Eisdielen eigentlich einen Blog?

Brauchen Eisdielen eigentlich einen Blog?

Diese Frage nach einem Blog wird mir sehr oft gestellt. Eigentlich ist die Frage relativ einfach zu beantworten. Allerdings muss man den Kunden erst die Möglichkeiten und die Funktionsweise eines Blogs erklären. Vielen Firmen ist einfach nicht klar was diese mit einem gut geführten Blog erreichen können! Ich erkläre das gerne an etwas was wir alle mögen, an Eiscreme!

Also stellen wir uns vor, wir betreiben eine Eisdiele:

Um uns von anderen Eisdielen zu unterscheiden kreiren wir eine neue Eissorte. Auf der Webseite stellen wir die neue Eissorte natürlich vor, allerdings dürfte der gewünschte Werbeeffekt sicherlich eher mäßig sein.

Jetzt kommt unser Blog zum Zuge! Hier können wir vollmundig über die neue Eiskreation berichten. Im Gegensatz zur Webseite wirkt das vollmundige Ankündigen jedoch nicht so prahlerisch wie auf der Webseite. Wir berichten also über die Entstehung und Herstellungsschritte, am besten noch mit kleinen Videos. Nicht zu vergessen, wie wir überhaupt auf die Idee zu diesem Eis gekommen sind. Floskeln wie: „…schon als Kind wollte ich immer schon…“ geben dem neuen Eis eine schöne Background Story. Man nennt das „Storytelling“! Der Effekt liegt auf der Hand, ein Produkt mit Geschichte ist mehr wert und wir haben die Möglichkeit alle Produktvorteile einzubauen! Man kann sogar einen Schritt weiter gehen und sein Produkt besser darstellen als andere Mitbewerberprodukte.

Werbebotschaften im Blogbeitrag

Wir haben bei der Herstellung des Eises auf den Zusatzstoff XY verzichtet.

Das haben wir gemacht weil unsere Kunden immer wieder explezit nach einer Sorte ohne diesen Inhaltsstoff gefragt haben.

Diese Kunden haben ein Probleme mit diesem Zusatzstoff der fast immer bei der Eisherstellung verwendet wird!

Hier die Analyse des Satzes, also was wir eigentlich gesagt haben:

 Wir haben bei der Herstellung des Eises auf den Zusatzstoff XY verzichtet. = Produktvorteil – wir stellen auch ein Eis ohne diesen Zusatzstoff her!

 

Das haben wir gemacht weil unsere Kunden immer wieder explezit nach einer Sorte ohne diesen Inhaltsstoff gefragt haben. = Dieser Zusatzstoff ist im Eis nicht wirklich notwendig und wir gehen auf unsere Kundenwünsche ein!

 

Diese Kunden haben ein Probleme mit diesem Zusatzstoff der fast immer bei der Eisherstellung verwendet wird! = Der Zusatzstoff ist problematisch und er wird fast immer verwendet, also alle anderen Eisdielen verwenden ihn!

Wir haben mit unsere Formulierung nichts behauptet was nicht stimmt, aber der Kunde macht sich sein eigenes Bild. Zweifelsohne hat er jetzt einige Gründe bekommen warum unser Eis besser sein sollte als das der umliegenden Eisdielen. Wenn man jetzt denkt, dass der Aufwand für eine neue Eissorte vielleicht etwas übertrieben ist, der irrt sich. Der einmal gepostete Beitrag bereichert die Webseite, den Blog und die Social-Media-Kanäle. Damit erreicht man eine Vielzahl an potenziellen Kunden und das erstmal kostenlos!

Also fangen Sie an zu bloggen, sonst tun es Ihre Mitbewerber!

3 Tips wie man mit einer Webseite Arbeitszeit spart

3 Tips wie man mit einer Webseite Arbeitszeit spart

Die Kunden schauen mich sehr skeptisch an wenn ich Ihnen sage, dass wir durch die neue Webseite auch Arbeitszeit einsparen können und werden! Wie soll das gehen? Würde das bedeuten, dass man mit einer durchdachten Homepage Geld spart und auch noch seine Ressourcen effizienter einsetzen kann? Ja, genau so ist das!

1 Tip: Definieren Sie Ihr  Alleinstellungsmerkmal

Der Unique selling point, kurz auch USP genannt, grenzt Sie vom Wettbewerb ab. Es zeigt die Unterschiede, also die Produktvorteile, auf und dienen als Kaufargument. Oft beruhen diese Erkenntnisse auf Leistungsdaten.

Bei Dienstleistungen muss man andere Kundenvorteile in den Vordergrund stellen.  Oftmals liefert erst eine Begründung das Alleinstellungsmerkmal. Formulierungen wie „…deshalb verwenden wir diese Methode…“ oder „…unserer langjährige Erfahrung hat uns immer wieder gezeigt, dass…“ geben dem Kunden ein Gefühl, dass dieser Anbieter ein Profi ist.

Eine Webseite ist wahrscheinlich am besten dafür geeignet Alleinstellungsmerkmal darzustellen. Ein guter Servicebereich, mit FAQ´s und Tutorials wird ihre Arbeitszeit minimieren. Deshalb sollten Sie darauf ein besonderes Augenmerk haben.

2 Tip: Präsentieren Sie ganz klar Ihr Angebot

Messungen zeigen, dass Webseitenbesucher im Schnitt nur 10 – 20 Sekunden verweilen, dann surfen sie weiter. Da bleibt nicht viel Zeit um einen potenziellen Kunden zu begeistern! Deshalb ist es ernorm wichtig, dass Besucher in diesen Sekunden etwas finden was sie begeistert.

Der größten Fehler ist deshalb, auf der Landing Page (Einstiegsseite) das Unternehmen und nicht deren Angebot zu präsentieren. Denken Sie immer daran: Die Besucher Ihrer Homepage wollen Klarheit, eine gute Struktur und letztendlich ein Lösung!

3 Tip: Sagen Sie welche Leistung Sie nicht anbieten und warum

Wenn Sie etwas nicht anbieten und dafür sogar noch einen guten Grund dafür haben, dann sollten Sie darüber berichten. Warum Sie das tun sollten schildern wir Ihnen gerne.

Wenn die Person auf Ihrer Webseite bereits erkennt, dass sie so etwas gar nicht anbieten, dann verlässt er Ihre Webseite einfach wieder oder auf Ihrer Webseite wird eine gute Alternative angeboten. Dann haben Sie u. U. sogar einen neuen Kunden gewonnen.

Die resultierende Zeitersparnis:

  • Nutzen Sie die Webseite um Ihre Produkte und Dienstleistungen bestmöglich  zu präsentieren. Beschreiben die detailliert über alle Spezifikationen des Angebotes. Das erspart Ihnen Beratungszeit und Ihr Kunde ist schon vorinformiert!
  • Wenn Sie viele Kundenanrufe erhalten zu einer bestimmten Sache die Sie gar nicht anbieten, dann vermerken Sie das ebenfalls auf Ihrer Webseite. Diese Kunden werden dann nicht telefonisch danach fragen. Bei sehr erklärungsbedürftigen Dingen kann das eine große Zeitersparnis bedeuten!

Zum Schluss sollte man auf jeden Fall die Menüführung, Struktur und Übersichtlichkeit der Webseite prüfen. Man sollte ausprobieren ob alles so funktioniert wie man sich das vorstellt hat. Wir das ganz gut funktioniert wird im folgenden Blogbeitrag erklärt:

3 Tips wie man seine Webseite auf Alltagstauglichkeit checkt!