Ist eine Eventfotografie mit DSGVO noch möglich?

Ist eine Eventfotografie mit DSGVO noch möglich?

Wie ist das jetzt rechtlich mit der DSGVO und der Eventfotografie? Wenn man z. B. über   ein Autorennen berichten will? Müsste man vorab von allen Personen auf der Tribüne eine schriftliche Einwilligung einholen? Darf man die Leute überhaupt noch fotografieren? Und wie verhalte man sich ab dem 25.05.2018 als Fotograf und Blogger?.

Ist eine Eventfotografie mit DSGVO noch möglich?

Klar ist, dass ich schon immer Rechte an meinem Bild habe. Allerdings wurden die oftmals zu Gunsten des Künstlers, hier zu Gunsten des Fotografen, eingeschränkt. Bei solchen Veranstaltungen sprach man von „Beiwerk“, also von Personen die zwar auf dem Bild zu sehen sind, allerdings wurde das Foto wegen etwas anderen geschossen. Die abgebildeten waren halt zufällig auf dem Bild zu sehen. Man sprach auch von Gruppen in der Öffentlichkeit oder auf eben solchen Veranstaltungen. Denn jedem sollte klar sein, dass wenn er auf einer öffentlichen Veranstaltung ist, dass er unter Umständen auch auf einem Bild zu sehen ist.

Anders ist es wenn das Foto wegen genau dieser Person gemacht wurde. Wenn also das zentrale Bildmotiv der Grund des Fotos ist, dann benötigt man eine schriftliche Einverständnisserklärung von der Person. Aber die Person kann zukünftig ihre  Einwilligung jederzeit widerrufen!

Ist der „Fotografen- und Blogger-Codex“ jetzt veraltet?

Ich persönlich habe immer an die journalistischen Vorgaben oder an den „Fotografen-Codex“ gehalten. Das bedeutet, dass Personen nur dann im Bild zu sehen waren, wenn diese nur als „Beiwerk“ vor einer Sehenswürdigkeit zu sehen sind oder unkenntlich gemacht wurden. Das war bisher auch gut so und hat offensichtlich ausgereicht. Zumindest kann ich sagen, dass in den ganzen Jahren nicht einmal eine Aufforderung erhalten habe ein Bild zu entfernen.

Big Brother is watching you?!

Allerdings hat sich viel in den technischen Möglichkeiten verändert. Pixel kann man mit einem Tool wieder entfernen und die Bilddaten die in einem Foto hinterlegt sind verraten viel. Im Foto ist festgeschrieben wann und wo das Foto entstanden ist und welche Kamera und welche Belichtung etc. verwendet wurde. Ein ganz wichtiger Punkt ist die Bildqualität, denn mit Hilfe der Gesichtserkennung kann man so einiges anstellen.

Jetzt könnte man argumentieren, dass es ja sowieso eine öffentliche Veranstaltung ist, aber so einfach ist das nicht. Wenn wir einmal bei dem Beispiel des Autorennens bleiben, dann bedeutet das ja, dass alle Überwachungskameras in der Hand des Veranstalters und dessen Security-Firma liegen und entsprechende Datenschutzvorschriften unterliegen. Wenn die Polizei darauf zu greifen möchte, dann benötigt diese eine richterliche Anordnung, zumindest nach unserem Rechtsverständnis.

Natürlich stellt sich irgendwann dann auch mal die Frage nach dem Datenschutz in und sozialen Median und im Internet im allgemeinen. Denn wenn wir alle unsere ganzen Bilder vom Autorennen bei unserem Internetdienstleister in die Cloud hochladen und dass noch in voller Pixelstärke, dann könnten man diese ja auch mal gleich analysieren – oder?

Fact ist jetzt also, dass der einzelne Fotograf sich genau überlegen muss, was und wen er fotografiert und dann eventuell veröffentlicht. Fact ist aber auch, dass ein riesiges Heer an Hobbyfotografen überall mit dem Handy wirklich alles festhält und ins Internet stellt.

Hochzeitsfotografie nach Datenschutz-Grundverordnung DSGVO

Das wird lustig, wenn der Hochzeitsfotograf vor der Hochzeit erst einmal von allen gästen eine schriftliche Einwilligung einhält. Die Personen, die keine Einwilligung geben, muss man vielleicht einen Anstecken mit einem durchgestrichenen Fotoapparat oder etwas Ähnlichen anstecken, damit man weiß wen man später Wegpixeln muss.

Das werden dann sicherlich tolle Bilder von der Trauung und der Feier danach wenn jeder Zweite unkenntlich gemacht wurde!

Das waren noch schöne Zeiten als nur die Eheleute ein Fotoalbum und die Negative der Bilder hatte – oder?

3 Tips für deinen Webseiten Alltags Checkt

3 Tips für deinen Webseiten Alltags Checkt

3 Tips wie man seine Webseite auf Alltagstauglichkeit checkt!

Vielleicht haben Sie ja unseren Post: 5 Tips beim Erstellen einer Webseite gelesen und jetzt ist Ihre Webseite fertig. Sie sind so richtig verliebt in Ihre Kreationen. Vertragen Sie Kritik oder vertrauen sie lieber auf ihre Erfahrung oder Intuition? Kluge Menschen freuen sich über konstruktive Kritik, denn diese hilft das Produkt bzw. in diesem Fall die Webseite zu verbessern. Hier ein paar gutgemeinte Tips damit Ihre Besucher auch Freude an Ihrem Webseite haben:

Tip 1: Endgeräte Check

Die Webseite ist fertig und sieht auf dem eigenen Monitor super aus, aber wie ist das bei anderen?

Ersteinmal gibt es verschiedene Formate die sich in den jeweiligen Anforderungen z. T. erheblich unterscheiden. Verschiedene Monitorgrößen bei den Desktops und auch bei den Laptops sind eine Sache. Richtig spannend sind aber die Smartphones und Tablets. Diese verfügen ja auch noch über ein Quer – und ein Hochformat. Außerdem ändert sich, aus Platzgründen, in der Regel auch noch die Menüführung! Deshalb am besten gleich ein Template verwenden was schon für mobile Endgeräte ausgelegt ist.

Zum Schluß muss man auch noch testen wie die Webseite dann in den verschiedenen Browsern aussieht!

Tip 2: Der „Hausfrauentest“ mit der neuen Webseite

Der einfachste und meiner Meinung nach beste Weg eine Webseite auf Funktionalität zu testen ist der Hausfrauentest! Gleich vorweg: es geht auch mit Hausmännern!

Wenn man beim erstellen der Webseite die Zielgruppe definiert hat, dann sucht man sich ein solche Person im Bekanntenkreis und zeigt Ihr oder Ihm die fertige Webseite. Der beste „Versuchsaufbau“ sieht dabei so aus:

  • Auf dem Bildschirm des Testgerätes ist lediglich ein Link auf die zu öffnete Webseite. Die Webseite selbst ist nicht geöffnet.
  • die Test-Person setzt sich vor den Bildschirm oder Laptop. Das beste Ergebnis erzielt man wenn diese Person die Webseite noch nie gesehen hat!
  • Selbst stellt man sich etwas schräg hinter die Person. Genau so, dass man den Bildschirm und die Hand an der Maus bzw. dem Trackpad sehen kann.

Bei diesem Testaufbau sieht man recht schnell wie flüssig die Testperson auf der Webseite herum navigiert. Wenn der Mauszeiger beispielsweise oft nach einem Ziel sucht, dann ist diese offensichtlich für die Testperson nicht eindeutig genug.

Eine der besonders wichtigen Erkenntnisse wird sein, ob die Testperson nur bestimmte Seiten anklickt und ob die wichtigen Dinge erfasst werden die man dem Besucher vermitteln möchte. Ob beispielsweise alle Angebotsseiten oder nur bestimmte angesehen werden? Mit anderen Worten ist die Testperson an der Webseite interessiert?

Tip 3: Webseiten-Analyse

Viele Anbieter locken mit kostenlosen Webseite-Analysen. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, denn nicht alle helfen wirklich weiter. Einen Check durchzuführen geht ganz einfach, das Ergebnis auch!

Meistens fällt das Ergebnis schlecht aus und man sollte dringend etwas unternehmen. Natürlich kann man entweder einen Webseiten-Programmier beauftragen oder die nützlichen Tips umsetzten die man, gegen Gebühr oder Mitgliedschaft natürlich, erhält.

Hierzu ist aus meiner Erfahrung zu sagen, dass viele Tips sicherlich super sind, allerdings gibt es auch eine ganze Menge die der Anfänger gar nicht umsetzten kann! Wenn er es könnte, dann bräuchte er auch keine Webseiten-Analyse.

Unsere Empfehlung ist daher einfach kostenfrei Google Analytics zu verwenden!

5 Tips beim WordPress-Template Kauf!

5 Tips beim WordPress-Template Kauf!

5 Tips beim WordPress-Template Kauf!

WordPress ist, seit dem Start im Jahr 2002, zu einer festen Größe im Internet geworden. Heute sind etwa 30 % aller Webseiten mit WordPress erstellt worden. Ein Grund dafür ist, dass es eine frei und damit kostenlose Anwendung ist. Noch entscheidender ist sicherlich, dass es eine riesige Auswahl an vorgefertigten Mustervorlagen, also ein  Template für die gewünschte Webseite gibt.

Tip 1: Lieber etwas Geld investieren!

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass eine preiswerte Vorlage nicht meinen Ansprüchen entspricht. Letztlich spiegelt der Preis ja auch die Qualität wieder. Man muss sich nur die Frage stellen: „Warum ruft der Entwickler dieses Templates nicht einen Marktüblichen Preis auf?“ Die Antwort ist einfach: Weil es diesen Betrag nicht Wert ist!
Also lieber ein paar Euro mehr investieren und gleich etwas vernünftiges kaufen.

Tip 2: Wie oft wurde das Template schon verkauft?

Es ist doch klar, wenn viele Leute ein Template gekauft haben, dann haben die Entwickler auch ein Interesse diese zu pflegen. Denn wenn ein Template schon viel verkauft wird, dann macht es Sinn einen Teil der Einnahmen in die Weiterentwicklung zu stecken um auch in Zukunft damit Geld zu verdienen.

Tip 3: Wann war das letzte Update?

Ein besonderer Vorteil von WordPress ist, dass es ständig weiterentwickelt wird. Das bedeutet natürlich auch zwingend, dass mein Template ebenfalls gepflegt werden muss. Denn ansonsten ist meine Seite nach einiger Zeit nicht mehr up to date! Im schlimmsten Fall ist meine Version nicht mehr kompatibel mit der neusten WordPress Version oder eine Sicherheitsupdate kann nicht gemacht werden. Auf jeden Fall entspricht eine schlecht gewartetes Template nicht den Anforderungen die die meisten an WordPress haben!

Tip 4: Mit welchem Page Builder ist das Template kompatibel?

Um die Arbeit mit WordPress zu vereinfachen kann man sogenannte Pagebuilder verwenden. Diese sind einfach zu bedienen und ermöglichen auch Anfängern das Erstehen von WordPress-Webseiten. Wenn man sich schon mit einem dieser Pagebuilder, wie zum Beispiel dem Visual Composer, angefreundet hat dann wird man Ihn im neu gekauften Template vermissen. Deshalb sollte man vor dem Kauf sicherstellen, dass die neue Musterseite mit und geliebten Tools kompatibel ist!

Tip 5: Keine Templates mit eigenen Page Builder oder zu restriktiv sind

Ich habe leider keine guten Erfahrungen mit Templates gemacht die mit einem  „Hauseigenen-Page Builder“ angeboten werden. Hiervon sind die wirklich Top-Seller wie Divi oder Thrive ausgenommen, denn da steckt wirklich etwas dahinter.

Nein, ich meine die Templates die „versuchen“ ein eigenen Page Builder zu etablieren und damit vielleicht Erfolg haben oder auch nicht. Fact ist allerdings, dass man sich festlegt und im Falle der Einstellung der Entwicklung eben allein da steht und wieder bei null anfangen muss.

Ein weitere schlechte Erfahrung habe ich mit Vorlagen gemacht die zu restriktiv sind. Manchmal kann man am Design der Seite so gut wie nichts verändern. Die Rahmen und Abstände sind unverrückbar vorgegeben. Das mag sicherlich in Ordnung sein für jemanden der eine Hobby-Webseite veröffentlichen möchte, aber wenn man einen anderen Anspruch hat eben nicht.

Ein Klassiker ist auch die Auswahl der Farben. Wenn zum Beispiel nur ein paar unterschiedliche Farben zur Verfügung stehen und ich meine gewünschte Farbe gar nicht auswählen kann. Muss ich dann meine ganze Corporate Identity ändern? Wohl kaum! Also immer vor dem Kauf immer so viel wie möglich testen und überprüfen, sonst ist das Geld schnell falsch investiert!

Ich hoffe, dass diese Tips nützlich sind und ein bisschen vor unliebsamen Überraschungen schützen – viel Spaß beim Webseiten erstellen!

5 Tips beim Erstellen einer Webseite

5 Tips beim Erstellen einer Webseite

5 Tips beim Erstellen einer Webseite

In der weiten Welt des Internets möchte das eigene „digitale Ich“ ein schönes Zuhause haben. Also müssen wir ihm eine Internetseite bauen! Dabei ist allerdings einiges zu beachten!

Gerade Anfänger „basteln“ sich gerne eine wunderschöne Homepage zurecht. Meistens wir diese dann auch noch mit möglichst viel Schnick-Schnack versehen. Dann wird schon mal schnell zu einem Super-gestylten Template gegriffen und los geht der Spaß! Oder wie so oft wird die ersehnte Webseite zur Dauerbaustelle und das „digitale Ich“ ist gefangen auf irgendeinem Server eines Hosters und keine besucht es!

1. Was ist das Ziel der Webseite?

Eine gute Homepage oder ein Blog benötigen Zeit und nicht selten auch Geld. Am Ende sollte die Seite Freude machen oder sogar eine geschäftliche Unterstützung darstellen. Aber selbst wenn man das Ganze als Hobby sieht sollte das Ergebnis etwas her machen.

Sinnlose Webseiten braucht das Internet nicht und sind eigentlich sinnlos. Anders ist es wenn man sich vorab ein bisschen Zeit nimmt und über das Ziel der Webseite nachdenkt. Ist das Ziel erstmal festgelegt ergibt sich daraus auch eine Zielgruppe. Das bedeutet, dass ich als Webdesigner viel schneller zum Ziel gelange.

2. Für wen ist die Webseite?

Viele Webseiten Betreiber kennen das frustrierende Gefühl. Die Webseite ist online und es passiert einfach nichts! Keinen Traffic, also keine Besucher! Das „digitale Ich“ bleibt alleine. Oder die Besucher kommen, aber gehen auch sofort wieder.

Eigentlich ist das in Internet wie zu Hause wenn man eine Party organisiert. Da muss man auch wissen für wen die Party ist und was der Anlass ist. Ansonsten kommen die falschen Gäste zur falschen Party und gehen gleich wieder!

Bevor man also anfängt muss man ganz genau festlegen für wen die Webseite ist und was das Thema sein soll.

3. Welches Template ist das richtige?

Gerade bei WordPress werden unzählige Templates, also Vorlagen, angeboten. Das Problem dabei ist allerdings, dass man sehr oft zu spät merkt, dass es nicht geeignet ist.  Nicht selten haben wir Templates gekauft um dann nach Stunden zu merken, dass irgendeine Funktion nicht umzusetzen ist. Bestimmte Plugins sind nicht kompatibel, eine Einstellung kann nicht verändert werden und so weiter.

Wie Sie dieses frustrierende Erlebnis minimieren können beschreiben wir in unseren Beitrag:

5 Tips beim WordPress-Template Kauf!

 

4. Welche Plugins brauche ich wirklich?

Verlockend ist, vor allem am Anfang der Webdesigner-Karriere, viele Plugins zu installieren. Die alten Hasen wissen allerdings, dass es sich wie so oft verhält:

„Die Dosis macht das Gift!“

Mit jeden Plugin verändert man die Funktionalität der WordPress-Datenbank. Die meisten merken das selber an der Ladegeschwindigkeit der Webseite. Man drosselt die Geschwindigkeit der Datenbank weil irgendwelche kleinen Plugins irgendetwas „mitrechnen“ oder „kontrollieren“. Am Ende hat man eine gepimpte Webseite mit Ladehemmungen.

Welche Plugins, aus unserer Sicht, Sinn machen verraten wir in unseren Beitrag:

Welche 10 WordPress-Plugins machen Sinn? (coming soon)

5. Struktur der Webseite

Ohne Struktur geht gar nichts, außer man will seine Webseitenbesucher in den Wahnsinn treiben.

Eine klare Menüführung ist zwingend notwendig. Wenn der Besucher nicht weiß wo man als nächstes klicken muss, dann war’s das!

Viel wichtiger ist aber, dass man mit einer guten Menüführung die Besucher dazu bringt ein Like zu hinterlassen, eine Dienstleistung zu buchen oder ein Produkt zu kaufen! Um ein paar Anregungen für eine optimale Führung durch die Webseite zu bekommen, gibt es eine ganz einfache Methode: schauen Sie sich Ihre Lieblings-Webseiten an und übernehmen Sie Altbewährtes!

Zum Thema Webseiten-Check und Menüführung gibt es einen weiteren Post:

3 Tips wie man seine Webseite auf Alltagstauglichkeit checkt!